Vietnam

Unser zweites Zuhause für drei Monate

Willkommen zurück, Hoi An!

Nach dreieinhalb Wochen Roadtrip entlang der australischen Ostküste, nach Cairns und dem Daintree-Regenwald, nach Monaten voller roter Erde, weiter Wälder und endloser Highways – haben wir uns wieder in den Flieger gesetzt. Diesmal zurück. Zurück nach Vietnam. Zurück nach Hoi An.

Und während sich das Flugzeug über dem Südchinesischen Meer in den Sinkflug senkte, war da dieses Gefühl, das man eigentlich nur vom Nachhausekommen kennt.
 

Erst der Plan, dann das Haus

Mit Australien hatten wir einen Kontinent erlebt, der uns gefordert, begeistert und manchmal auch erschöpft hat. Hoi An würde das Gegenteil sein: vertraut, warm, einfach. Ein Ort, den wir kennen und lieben. Ein Ort, an dem wir ankommen wollten – für längere Zeit.

Der Plan war schnell gemacht, die Umsetzung denkbar unkompliziert. Wir buchten einen Flug und eine Unterkunft für die ersten Tage. Mehr nicht. Denn wir wussten: Das richtige Zuhause würden wir vor Ort finden.

Und so bezogen wir zunächst ein kleines Gästehaus in Tra Que, dem idyllischen Gemüsedorf am Stadtrand von Hoi An. Wer Hoi An kennt, weiß: Die Stadt ist weniger eine Stadt als ein Geflecht aus kleinen Dörfern, die ineinanderfließen – die Altstadt, die Strände von An Bang und Cua Dai, das Gemüsedorf Tra Que, das Töpferdorf Thanh Ha. Jedes Viertel hat seinen eigenen Rhythmus, seinen eigenen Charakter.

Tra Que Hoi An

Tra Que ist besonders ruhig. Schmale Wege führen an sattgrünen Gemüsefeldern vorbei, Bauern arbeiten im frühen Morgenlicht, Hähne krähen, Motorräder sind weit weg. Hier suchten wir in den ersten Tagen parallel nach einem Haus zur Miete – und wurden schnell fündig.

Nach wenigen Tagen hatten wir den Mietvertrag unterschrieben. Drei Monate Hoi An. Es ist offiziell.
 

An Bang – Strandleben mit Ruheoase

Unser Haus liegt in An Bang, dem Stranddorf von Hoi An, nur wenige Schritte von der Strandstraße entfernt. Dort tobt das Leben: Restaurants, Bars, Cafés, Händler, Touristen, Locals. Der Strand von An Bang ist einer der schönsten der Gegend – breit, lang, mit feinem Sand und einem Blick aufs Meer und die vorgelagerten Cham-Inseln, der immer wieder aufs Neue einfach wunderschön ist.

Hidden Beach An Bang Hoi An

Und doch: Unser Haus selbst liegt völlig ruhig. Eine andere Welt, dabei fast nur um die Ecke. Wir haben einen kleinen Garten mit einem mächtigen Mangobaum und einem Affenbrotbaum, unter denen wir viele Stunden verbracht haben – mit Kaffee am Morgen, mit Büchern am Nachmittag, mit einem Glas Wein am Abend, wenn die Hitze des Tages nachlässt. Solche Plätze findet man nicht, man hat Glück und stolpert über sie.
Haus An Bang Hoi An Haus An Bang Hoi An

 

Roller raus, Freiheit rein

Reisernte Hoi AnSchon am ersten Tag haben wir das getan, was in Hoi An einfach dazugehört: Maxi und Sebastian haben sich Roller gemietet. Ohne Roller ist man in Hoi An zwar nicht verloren, aber mit Roller ist man frei. Durch die Reisfelder, in die durch hunderte bunte Laternen erleuchtete Altstadt, an den Fluss, in dem die Wasserbüffel baden, zum Strand, in die Dörfer ringsum – alles geht, alles ist nah, alles macht Spaß.

Die Kinder wissen das noch besser als wir.

Wasserbüfel Hoi An Reisfelder Hoi An Lantern Boats Hoi An Reisernte Hoi An Hoi An

 

Sebastians Geburtstag – Gartenparty unter dem Mangobaum

Liesel Sebastian GeburtstagKaum haben wir die Koffer ausgepackt und die ersten Schubladen belegt, steht schon das erste große Ereignis bevor: Sebastians Geburtstag.

Ein Geburtstag in Hoi An, in einem neuen Haus, mit Freunden, die man gerade erst wiedergetroffen hat – das kann eigentlich nur gut werden.

Es hat sich schnell herausgestellt, dass unser direkter Nachbar Getränkehändler ist. Er beliefert die Restaurants und Bars in An Bang mit Bier und Softdrinks – und nachdem wir uns vorgestellt und ein bisschen geplaudert haben, beliefert er nun auch uns. Praktischer hätte der erste Nachbarschaftskontakt kaum beginnen können.

 Sebastian Geburtstag

Wir laden unsere Freunde ein, der Garten füllt sich, die Stimmung steigt. Und dann holt James, der begnadete Musiker, seine Gitarre raus und gibt ein kleines Privatkonzert unter dem Mangobaum. Die Abendluft ist warm, das Lachen laut, der Abend lang.

Ein wunderschöner Einstand in unser neues Hoi-An-Leben.

 

Alte Freunde, neue Gesichter

Was Hoi An für uns so besonders macht, ist nicht nur der Ort – es sind die Menschen.

Wir waren zuletzt im Januar hier. Seitdem ist die Community mächtig gewachsen. Familien, die damals noch nicht da waren, sind inzwischen angekommen und fest verwurzelt. Unter ihnen viele deutsche Familien, die denselben Weg gegangen sind: raus aus dem Alltag, rein ins Leben. Wir lernen tolle neue Menschen kennen, die wir so schnell nicht mehr missen möchten.

Und dann sind da die alten Freunde. Menschen, mit denen wir in Hoi An Abende verbracht, Abenteuer erlebt und Momente geteilt haben, die wir in Australien – ohne es laut zu sagen – ein bisschen vermisst haben. Diese Wiedersehen haben etwas Wärmendes, das man nicht planen kann.

Die Kinder strahlen. Ihre Freunde sind noch da. Manchmal ist das das Schönste überhaupt.

 

Drei Monate – mit allem, was dazugehört

Wir haben uns für drei Monate eingerichtet, und das bedeutet: echtes Leben, kein Tourismus. Mit Wochenmärkten statt Restaurants, mit Lieblingsplätzen statt Sehenswürdigkeiten, mit dem Gefühl, zu wissen, wo was ist – und warum man wo hingeht.

Unterbrochen wird diese Zeit natürlich – ein Visa-Run steht irgendwann an, und ein paar Ausflüge in die Region sind bereits in Planung. Aber das Schöne ist: Wir kehren zurück. Immer wieder zurück nach Hoi An.

An Bang Market

Denn hier haben wir Freunde. Hier kennen wir uns aus. Hier fühlen wir uns wohl.

Hier, unter dem Mangobaum in unserem kleinen Garten, mit dem Rauschen des Meeres, das man abends gerade noch ahnen kann, wenn der Wind aus der richtigen Richtung kommt – hier sind wir angekommen.

Top-Sehenswürdigkeiten, Essen & Tipps

Vietnam mit Kindern entdecken: Tipps für unvergessliche Familienabenteuer

Vietnam hat sich zu einem der spannendsten Reiseziele Südostasiens entwickelt – besonders für Familien. Mit seiner vielfältigen Landschaft, freundlichen Bevölkerung und kostengünstigen Infrastruktur bietet das Land ideale Voraussetzungen für ein unvergessliches Familienabenteuer.

Must-See-Sehenswürdigkeiten für Familien

Vietnams Highlights sind so abwechslungsreich wie seine Kultur. Hier unsere Top-Empfehlungen:

  • Halong-Bucht: Ein UNESCO-Weltnaturerbe, das mit smaragdgrünen Gewässern und karstigen Inseln beeindruckt. Familien können hier Kajak fahren, Höhlen wie die Sung Sot-Höhle erkunden oder auf traditionellen Dschunken übernachten. Teenager lieben die Instagram-tauglichen Sonnenuntergänge, während jüngere Kinder das Muschelsammeln an einsamen Stränden genießen.
  • Hoi An: Die malerische Altstadt mit Laternenbeleuchtung und Fahrradtouren durch Reisfelder begeistert alle Altersgruppen. Besuchen Sie eine Kochschule – hier lernen Kinder, wie man Frühlingsrollen formt oder Banh Mi zubereitet.
  • Sapa: Trekking-Touren durch terrassierte Reisfelder und Begegnungen mit ethnischen Minderheiten bieten kulturelle Einblicke. Übernachten Sie in einem Homestay, wo Familien gemeinsam mit Einheimischen kochen und traditionelle Spiele spielen.
  • Phong Nha-Ke Bang Nationalpark: Abenteuerlustige Familien erkunden hier spektakuläre Höhlen wie die Paradise Cave oder die riesige Son-Doong-Höhle (für Teenager geeignet).
  • Mekong-Delta: Bootsfahrten durch schwimmende Märkte und Besuche von Obstplantagen zeigen Vietnams ländliche Seite. Kinder staunen über Kokosnuss-Süßigkeiten und exotische Früchte wie Rambutan.

Fortbewegung in Vietnam: Stressfrei unterwegs mit Kindern

Vietnams Infrastruktur ist gut ausgebaut, erfordert aber Planung:

  • Inlandsflüge: Schnell und günstig (ab 20 €) verbinden sie Städte wie Hanoi, Da Nang und Ho-Chi-Minh-Stadt. Ideal, um lange Busfahrten zu vermeiden.
  • Nachtzüge: Die Reunification Express-Linie von Nord nach Süd bietet Schlafwagen mit Familienabteilen. Züge sind sicherer und komfortabler als Busse, allerdings langsamer.
  • Private Fahrer: Ein Auto mit Chauffeur (ab 50 €/Tag) gibt Flexibilität für spontane Stopps. Kindersitze sind selten – daher eigene mitnehmen oder Sicherheitsgurte nutzen.
  • Grab-Taxis: Die App-basierte Buchung sichert feste Preise und englischsprachige Fahrer. Perfekt für Stadtexkursionen.

Tipp: Vermeide Mietwagen – der chaotische Verkehr (über 8 Millionen Motorräder!) ist für Ungeübte riskant.

Vietnamesische Küche: Ein Fest für kleine und große Gaumen

Vietnams Essen ist frisch, vielfältig und oft kinderfreundlich:

  • Pho: Die Nationalspeise (Reisnudelsuppe mit Huhn/Rind) wird morgens serviert und ist mild gewürzt. Perfekt für empfindliche Mägen.
  • Banh Mi: Knusprige Baguettes gefüllt mit Gemüse, Fleisch oder Ei – ein praktischer Snack für unterwegs.
  • Goi Cuon: Ungefüllte Frühlingsrollen mit Erdnusssoße – gesund und beliebt bei Kindern.
  • Kaffee-Kreationen: Probieren Sie Egg Coffee (mit Schaumcreme) oder Coconut Coffee – auch als Eiskaffee ein Hit.

Sicherheitstipps:

Streetfood nur an belebten Ständen mit frischer Zubereitung wählen.

Trinkwasser ausschließlich aus Flaschen nutzen – auch zum Zähneputzen.

Praktische Tipps für die Familienreise

1. Gesundheitsvorsorge:

  • Impfungen wie Hepatitis A und Tetanus sind empfohlen. Malaria-Prophylaxe wird für ländliche Gebiete angeraten.
  • Packe Mückenschutz mit DEET ein, Sonnencreme (LSF 50+) und eine Reiseapotheke mit Durchfallmittel sowie Fieberthermometer.

2. Unterkünfte:

  • Homestays: Bei lokalen Familien in Sapa oder Mai Chau lernen Kinder das ländliche Leben kennen. Viele bieten große Zimmer und Spielmöglichkeiten.
  • Hotels mit Pool: In Städten wie Hanoi oder Hoi An sorgen Pools für Abkühlung nach Sightseeing-Touren.

3. Kultur & Sicherheit:

  • Vietnamesen lieben Kinder – erwarten Sie viel Aufmerksamkeit, Fotos und spontane Umarmungen. Klären Sie ältere Kinder darauf vor, um Verunsicherung zu vermeiden.
  • Straßenüberquerungen erfordern Geduld: Langsam und stetig gehen – der Verkehr weicht aus! Halten Sie jüngere Kinder immer an der Hand.

4. Beste Reisezeit:

  • Februar–April: Trocken und mild (18–30°C), ideal für Rundreisen.
  • Dezember–Januar: Kühler im Norden (ab 10°C), perfekt für Trekking in Sapa.

 

Warum Vietnam perfekt für Familien ist

Viele Hotels und Touranbieter haben Angebote für Familien im Programm. Digitale Tools wie die Grab-App oder Online-Buchungsplattformen machen die Planung einfacher denn je. Zudem ist Vietnam sicherer als viele europäische Destinationen – Die Kriminalitätsrate ist niedrig, und die medizinische Versorgung in Großstädten entspricht internationalen Standards.

Fazit:
Vietnam vereint Abenteuer und Entspannung wie kaum ein anderes Land. Ob beim Paddeln zwischen Kalksteinfelsen, beim gemeinsamen Kochen in Hoi An oder beim Lachen mit einheimischen Kindern in Sapa – hier entstehen Erinnerungen fürs Leben. Mit etwas Vorbereitung wird Deine Familienreise zu einem mühelosen Erfolg, der Groß und Klein begeistert.

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Unser zweites Zuhause für drei Monate

Willkommen zurück, Hoi An!

Nach dreieinhalb Wochen Roadtrip entlang der australischen Ostküste, nach Cairns und dem Daintree-Regenwald, nach Monaten voller roter Erde, weiter Wälder und endloser Highways – haben wir uns wieder in den Flieger gesetzt. Diesmal zurück. Zurück nach Vietnam. Zurück nach Hoi An.

Und während sich das Flugzeug über dem Südchinesischen Meer in den Sinkflug senkte, war da dieses Gefühl, das man eigentlich nur vom Nachhausekommen kennt.
 

Erst der Plan, dann das Haus

Mit Australien hatten wir einen Kontinent erlebt, der uns gefordert, begeistert und manchmal auch erschöpft hat. Hoi An würde das Gegenteil sein: vertraut, warm, einfach. Ein Ort, den wir kennen und lieben. Ein Ort, an dem wir ankommen wollten – für längere Zeit.

Der Plan war schnell gemacht, die Umsetzung denkbar unkompliziert. Wir buchten einen Flug und eine Unterkunft für die ersten Tage. Mehr nicht. Denn wir wussten: Das richtige Zuhause würden wir vor Ort finden.

Und so bezogen wir zunächst ein kleines Gästehaus in Tra Que, dem idyllischen Gemüsedorf am Stadtrand von Hoi An. Wer Hoi An kennt, weiß: Die Stadt ist weniger eine Stadt als ein Geflecht aus kleinen Dörfern, die ineinanderfließen – die Altstadt, die Strände von An Bang und Cua Dai, das Gemüsedorf Tra Que, das Töpferdorf Thanh Ha. Jedes Viertel hat seinen eigenen Rhythmus, seinen eigenen Charakter.

Tra Que Hoi An

Tra Que ist besonders ruhig. Schmale Wege führen an sattgrünen Gemüsefeldern vorbei, Bauern arbeiten im frühen Morgenlicht, Hähne krähen, Motorräder sind weit weg. Hier suchten wir in den ersten Tagen parallel nach einem Haus zur Miete – und wurden schnell fündig.

Nach wenigen Tagen hatten wir den Mietvertrag unterschrieben. Drei Monate Hoi An. Es ist offiziell.
 

An Bang – Strandleben mit Ruheoase

Unser Haus liegt in An Bang, dem Stranddorf von Hoi An, nur wenige Schritte von der Strandstraße entfernt. Dort tobt das Leben: Restaurants, Bars, Cafés, Händler, Touristen, Locals. Der Strand von An Bang ist einer der schönsten der Gegend – breit, lang, mit feinem Sand und einem Blick aufs Meer und die vorgelagerten Cham-Inseln, der immer wieder aufs Neue einfach wunderschön ist.

Hidden Beach An Bang Hoi An

Und doch: Unser Haus selbst liegt völlig ruhig. Eine andere Welt, dabei fast nur um die Ecke. Wir haben einen kleinen Garten mit einem mächtigen Mangobaum und einem Affenbrotbaum, unter denen wir viele Stunden verbracht haben – mit Kaffee am Morgen, mit Büchern am Nachmittag, mit einem Glas Wein am Abend, wenn die Hitze des Tages nachlässt. Solche Plätze findet man nicht, man hat Glück und stolpert über sie.
Haus An Bang Hoi An Haus An Bang Hoi An

 

Roller raus, Freiheit rein

Reisernte Hoi AnSchon am ersten Tag haben wir das getan, was in Hoi An einfach dazugehört: Maxi und Sebastian haben sich Roller gemietet. Ohne Roller ist man in Hoi An zwar nicht verloren, aber mit Roller ist man frei. Durch die Reisfelder, in die durch hunderte bunte Laternen erleuchtete Altstadt, an den Fluss, in dem die Wasserbüffel baden, zum Strand, in die Dörfer ringsum – alles geht, alles ist nah, alles macht Spaß.

Die Kinder wissen das noch besser als wir.

Wasserbüfel Hoi An Reisfelder Hoi An Lantern Boats Hoi An Reisernte Hoi An Hoi An

 

Sebastians Geburtstag – Gartenparty unter dem Mangobaum

Liesel Sebastian GeburtstagKaum haben wir die Koffer ausgepackt und die ersten Schubladen belegt, steht schon das erste große Ereignis bevor: Sebastians Geburtstag.

Ein Geburtstag in Hoi An, in einem neuen Haus, mit Freunden, die man gerade erst wiedergetroffen hat – das kann eigentlich nur gut werden.

Es hat sich schnell herausgestellt, dass unser direkter Nachbar Getränkehändler ist. Er beliefert die Restaurants und Bars in An Bang mit Bier und Softdrinks – und nachdem wir uns vorgestellt und ein bisschen geplaudert haben, beliefert er nun auch uns. Praktischer hätte der erste Nachbarschaftskontakt kaum beginnen können.

 Sebastian Geburtstag

Wir laden unsere Freunde ein, der Garten füllt sich, die Stimmung steigt. Und dann holt James, der begnadete Musiker, seine Gitarre raus und gibt ein kleines Privatkonzert unter dem Mangobaum. Die Abendluft ist warm, das Lachen laut, der Abend lang.

Ein wunderschöner Einstand in unser neues Hoi-An-Leben.

 

Alte Freunde, neue Gesichter

Was Hoi An für uns so besonders macht, ist nicht nur der Ort – es sind die Menschen.

Wir waren zuletzt im Januar hier. Seitdem ist die Community mächtig gewachsen. Familien, die damals noch nicht da waren, sind inzwischen angekommen und fest verwurzelt. Unter ihnen viele deutsche Familien, die denselben Weg gegangen sind: raus aus dem Alltag, rein ins Leben. Wir lernen tolle neue Menschen kennen, die wir so schnell nicht mehr missen möchten.

Und dann sind da die alten Freunde. Menschen, mit denen wir in Hoi An Abende verbracht, Abenteuer erlebt und Momente geteilt haben, die wir in Australien – ohne es laut zu sagen – ein bisschen vermisst haben. Diese Wiedersehen haben etwas Wärmendes, das man nicht planen kann.

Die Kinder strahlen. Ihre Freunde sind noch da. Manchmal ist das das Schönste überhaupt.

 

Drei Monate – mit allem, was dazugehört

Wir haben uns für drei Monate eingerichtet, und das bedeutet: echtes Leben, kein Tourismus. Mit Wochenmärkten statt Restaurants, mit Lieblingsplätzen statt Sehenswürdigkeiten, mit dem Gefühl, zu wissen, wo was ist – und warum man wo hingeht.

Unterbrochen wird diese Zeit natürlich – ein Visa-Run steht irgendwann an, und ein paar Ausflüge in die Region sind bereits in Planung. Aber das Schöne ist: Wir kehren zurück. Immer wieder zurück nach Hoi An.

An Bang Market

Denn hier haben wir Freunde. Hier kennen wir uns aus. Hier fühlen wir uns wohl.

Hier, unter dem Mangobaum in unserem kleinen Garten, mit dem Rauschen des Meeres, das man abends gerade noch ahnen kann, wenn der Wind aus der richtigen Richtung kommt – hier sind wir angekommen.