Unsere Reise mit dem Wohnmobil durch Schweden führte uns entlang der beeindruckenden Westküste, durch die Wälder von Småland, über die idyllische Insel Öland bis hin zu den großartigen Seen Vättern und Siljan. Mit jeder Etappe entdeckten wir neue Facetten des Landes: unberührte Natur, charmante Städte und die entspannte Lebensart der Schweden. Hier ist unser Reisebericht, gespickt mit Tipps und Empfehlungen.
Unsere Reise begann an der schwedischen Westküste, die mit ihren schroffen Klippen und malerischen Fischerdörfern begeistert. Ein Highlight war Göteborg, die zweitgrößte Stadt Schwedens. Hier schlenderten wir durch den charmanten Stadtteil Haga mit seinen Holzhäusern und genossen übereifrige "Kanelbullar" (Zimtschnecken) in einem der vielen Cafés.
Ein Tipp für Wohnmobilreisende: Der Campingplatz "Lisebergsbyn" bietet eine hervorragende Lage, von der aus man das Stadtzentrum bequem mit der Straßenbahn erreicht.
Von der Westküste aus führte uns unser Weg nach Småland, die Heimat Astrid Lindgrens. Die Region ist geprägt von endlosen Wäldern, glasklaren Seen und roten Holzhäusern. Ein Besuch im "Astrid Lindgren’s Värld" in Vimmerby war ein besonderer Spaß für Groß und Klein.
Wir genossen ruhige Abende an kleinen Waldseen, wo wir unser Wohnmobil abstellten und den Abend mit Angeln und Lagerfeuer ausklingen ließen. Wer Ruhe sucht, sollte unbedingt die vielen Naturcampingplätze in dieser Region ausprobieren.
Weiter ging es über die beeindruckende Öland-Brücke auf die Insel Öland. Die östlich gelegene Insel beeindruckte uns mit ihrer Vielfalt: von langen Sandstränden über die karge Kalksteppe Stora Alvaret bis hin zu historischen Stätten wie der Burgruine Borgholm.
Der Campingplatz "Kapelludden Camping" erwies sich als idealer Ausgangspunkt, um die Insel zu erkunden. Besonders gefallen hat uns der Leuchtturm Långe Jan im Süden der Insel, von dem aus man einen fantastischen Blick über die Ostsee hat.
Unsere nächste Station war der Vätternsee, ein wahres Paradies für Natur- und Wassersportliebhaber. Wir besuchten die charmante Stadt Gränna, bekannt für ihre rot-weißen Zuckerstangen, die "Polkagrisar".
Mit der Fähre setzten wir zur Insel Visingsö über, wo wir eine Fahrradtour unternahmen und die historische Festung besichtigten. Der Campingplatz "Vadstena Camping" bot uns eine perfekte Mischung aus Komfort und Natur.
Ein weiteres Highlight unserer Reise war Falun, eine Stadt, die vor allem durch die historische Kupfermine "Falu Gruva" bekannt ist. Die Mine, heute ein UNESCO-Weltkulturerbe, ermöglichte uns eine spannende Zeitreise in die schwedische Bergbaugeschichte.
Nach der Besichtigung der Mine und des dazugehörigen Museums unternahmen wir einen Spaziergang durch die malerische Altstadt, in der die charakteristischen roten Häuser ein besonderes Flair verbreiten. Der Campingplatz "Lugnets Camping" bot uns eine entspannte Basis, um die Stadt und ihre Umgebung zu erkunden.
Den krönenden Abschluss unserer Reise bildete der Siljansee in der Region Dalarna. Die Landschaft hier wirkte wie aus einem Märchen: sanfte Hügel, traditionelle Häuser mit geschnitzten Holzbalkonen und der tiefblaue See.
In Mora besuchten wir das Zorn-Museum, das dem bekannten schwedischen Künstler Anders Zorn gewidmet ist. Am Ufer des Sees fanden wir einen idyllischen Stellplatz, von dem aus wir Sonnenuntergänge und die Ruhe der Natur genossen.
Wir haben anhand unserer Erfahrungen vor Ort alle Sehenswürdigkeiten und unsere Highlights für dich zusammengestellt.
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